Orgasmic Yoga: Wofür ist das eigentlich gut?

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Der Name „Orgasmic Yoga“ führt oft in die Irre. Es geht dabei weder um akrobatische Verrenkungen noch primär um den Orgasmus. Das Wort „Yoga“ bedeutet hier „Einheit“ oder „Verbindung“ – die Verbindung von Körper, Atem und Energie.

Viele Menschen erleben in der Sexualität eine Art „gläserne Decke“: Wenn die Intensität steigt, schaltet das System ab. Man wird taub, bekommt einen Lachkrampf, wird plötzlich müde oder fängt an zu grübeln. Das liegt daran, dass unser Nervensystem nur eine begrenzte Kapazität für hohe energetische Ladung hat. Orgasmic Yoga ist das Training, um dieses „Gefäß“ zu vergrößern. Es ist eine Solo-Praxis, in der man lernt, Lust und Energie im ganzen Körper zu verteilen, statt sie nur im Genitalbereich zu stauen.

Die Technik: Die A-M-S-Formel (Atem, Bewegung, Stimme) In dieser Praxis nutzt du drei Werkzeuge gleichzeitig, während du dich selbst berührst oder einfach nur deine Energie spürst:

Stimme: Nutze Seufzer oder Töne, um die Energie in Bewegung zu halten. Wenn du merkst, dass die Lust steigt, halte nicht die Luft an (was wir oft tun), sondern atme mehr, bewege dich mehr und töne lauter. So lernst du, die Wellen der Lust zu reiten, statt von ihnen überrollt zu werden.

Atem: Atme durch den offenen Mund ein und aus. Lass den Atem fließen, ohne Pausen zwischen Ein- und Ausatmung (verbundener Atem).

Bewegung: Bewege dein Becken. Kreise es, kippe es vor und zurück. Bewegung verhindert, dass Energie im Körper „einfriert“.

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